| Die Zeit der Rhaetia |
| 1856 | Gründung der Kantonsschule St.Gallen |
| 5. Dez. 1870 | Montagabend, im alten Hörnli an der Neugasse: 4 Personen haben die Idee zur Gründung eines Rauchklubs |
| 8. Juni 1871 | Beschluss zur Bestellung von 20 Ellen Couleurband in (Gold)-Weiss-Rot-(Gold) |
| 25. Mai 1872 | Gedanke zur Vereinigung mit der Rhetorika, die aber an den Bedingungen der Rhetorika scheitert |
| Sept. 1872 | Umzug vom Hörnli hinüber ins Café Stein |
| 1. Dez. 1872 | Statutenrevision; §2: Aufnahme nur von Kantonsschülern des technischen Kurses So kommt es zum Beinamen ‚Technischer Verein’ Gleichzeitig werden die Farben ‚Rot-Weiss-Blau’ eingeführt |
| 1872 | Ausschluss dreier Mitglieder, weil sie an Vorträgen (Wissenschaft) kein Interesse haben |
| 1873 | Freundschaft mit dem neuen technischen Verein aus Zürich (Industrieschule in Zürich) |
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| Die Zeit der Technika |
| Frühjahr 1874 | Umtaufe der Rhaetia in ‚Technika St.Gallen’ Anschaffung von Mütze (sie ist rot) und Bierzipfel Man will ein Verein mit studentischem Charakter sein |
| Nov. 1874 | Umzug vom Stein in den Ochsen (an der Goliathgasse) |
| Okt. 1875 | Umzug in den Felsenkeller (Bavaria) |
| 1877 | Gedanke zur Vereinigung von Minerva Basel, Technika Winterthur, Zürich und Technika St.Gallen |
| Okt. 1877 | Unterkunft im Café Strauss |
| Juli 1878 | Wiederbezug des Felsenkellers |
| Ende 1878 | Die Schule ermahnt die Technika mit Ultimatum, da sie mehrmals länger als bis 10 Uhr zusammen blieben |
| Juli 1879 | Wechsel vom Felsenkeller in den Tiger |
| 1881 | Suspension durch die Lehrerschaft, weil die Technika mehrmals erst nach 10 Uhr aufgebrochen ist |
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| 20. Mai 1882 | Neugründung der Technika |
| 1886 | Kinderfestkneipe: zu junge Schüler zu Besuch. Folge: Der Rektor suspendiert den Verein bis Mai 1887. Die Suspension der Technika wird zur Statutenänderung genutzt. §2: Alle Abteilungen dürfen beitreten! |
| 1888 | Aus der Suspension von 1886 wird keine Lehre gezogen: Der Rektor erhält Kenntnis von einer Produktion, mit der Lehrer imitiert werden |
| 29. Aug. 1888 | Gründung des Althäuserverbandes der Technika St.Gallen durch vier ehemalige Technikaner |
| 13. Nov. 1888 | Die Technika wird durch den Rektor aufgehoben |
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| Die Zeit der Minerva |
| 1. Mai 1890 | Gründung der Minerva (Technika v/o Minerva auferstanden) |
| 1891 | Die Minerva wird als Nachfolgerin der Technika anerkannt und ins Kartell der Zürcher, Basler und Winterthurer (seit 1889 auch Titania Winterthur) aufgenommen |
| 1894 | Der AHV wird in ‚AHV der Minerva St.Gallen’ umgetauft |
| 27. Juli 1901 | Erstmals sind Frauen bei der Aktivitas zu Besuch |
| 1904 | Umzug (wegen Abbruchs) vom Tiger („Dampfschiffli“) in den Ochsen hinunter |
| 1904 | Feststellung, dass der Kartellverband Basel–Zürich–Winterthur (Technika neu auch Minerva)–St.Gallen erloschen ist Seither Bestrebung aller Verbindungen zur Gründung eines neuen Kartellverbandes |
| 1906/07 | Eine neue Fahne wird angeschafft |
| 27. Okt. 1907 | Die Sektionen Minerva Basel, Industria Neuenburg, Industria Luzern und Minerva St.Gallen genehmigen die Statuten des ‚Zentralverbandes Industria’ |
| Sommer 1908 | Komposition des Farbenkantus |
| 1911 | Aus dem früheren, schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts entstandenen Central-Verband geht das Schweizer Kartell Industria hervor |
| 3. Mai 1913 | Umzug vom Ochsen ins „Café Weisshaar“ |
| 1914 – 1918 | Einige Minervaner-Altherren müssen Kriegsdienst leisten |
| ab 1922 | Die Nachfeiern der AH-Tagung mit Besen entwickeln sich allmählich zu Weihnachtsbällen |
| 18. Nov. 1922 | Umzug vom Weisshaar ins Hörnli |
| um 1923 | Die an der ETH oder Universität studierenden Minervaner gründen den Zürcher Stamm |
| 13. Okt. 1929 | Die AH-Tagung findet zum ersten Mal im Herbst statt, weil sie durch den Weinachtball allmählich verdrängt worden ist |
| 1933 | Das Hörnli brennt. Die Minerva wird für kurze Zeit heimatlos und der Sitzungsbetrieb schläft ein |
| Frühjahr 1934 | Mit dem Übertritt der zwei übrig gebliebenen Aktiven in den AHV erlischt die Aktivitas. dies wahrscheinlich mangels Anpassung an die neue Zeit |
| 1934 | Beginn des Mittwochstammes in St.Gallen |
| ca. 1937 | In dieser Zeit muss bei der Aktivitas der Wechsel des Samstagstammes auf den Freitagstamm geschehen sein |
| 3. Sep. 1937 | Nach dreieinhalbjährigem Dornröschenschlaf erwacht die Aktivitas wieder |
| 1939 | In der Aktivitas versteht man sich nicht mehr über Ziel und Weg der Verbindung und zerdiskutiert diese Fragen in endlosen Gesprächen |
| 1939 – 1949 | Das Ringen um Sinn und Wesen der Verbindung ist einer der Grundtöne, der sich durch das ganze Auf und Ab dieses bewegten Dezenniums hin zieht. Der Ruf, das Studententum sei von der Zeit schon längst überholt und seine Gebräuche zur hohlen Form geworden, machen auch vor den Toren des Hörnli nicht Halt. |
1939 – 1949 | In dieser Zeit wird der Aschermittwoch zu einem Minerva-Feiertag |
| 1939 – 1945 | Viele Alte Herren müssen in den Krieg einrücken, dies sogar auch der Aktivitas-Präsident |
| um 1943 | ‚Avez-vous vu’ hat sich als 2. Farbenkantus eingebürgert |
| 4. Juli 1948 | An der AH-Tagung wird der Antrag zur Gründung eines Skihüttenfonds gestellt |
| 26. Okt. 1952 | Einweihung einer neuen Fahne |
| 1956 | Die Kantonsschule ist 100-Jährig. Es bestehen 8 Verbindungen: Zofingia (1824), Rhetorika (1869), Minerva (1870), KTV (1886), Humanitas (1901), Corona (1913), die Industria (1919) und der SCV (1939) |
| 1956 | Verzicht auf das Weihnachtskränzchen wegen der Besetzung Ungarns durch die Sowjetunion |
| Ende 1959 | Der Skihüttenfonds weist einen Bestand von 7900 Franken auf |
| 1960 | Der alte Riegelbau ‚zur Hechel’ wird zum ‚Kantiheim’ als Zufluchtsstätte für die auswärtigen Schüler und als Freizeitheim für die übrigen |
| seit 1960 | Neuer Brauch wird die Courage-Prüfung, die der Burschifikation vorangeht |
| Frühjahr 1964 | Einzug in den Neubau. Damit nimmt das Nomadenleben mit fünf verschiedenen externen Schulstandorten ein Ende |
| 1964 | Der Minerva-Fonds, in den der Skihütten-Fonds wegen Unkäuflichkeit der Rothüsli-Hütte umgewandelt worden ist, ist auf 13'148.25 Fr. angewachsen |
| 1965 | Im Gegensatz zum Mittwochabendstamm der Altherren zieht die Aktivitas aus dem Hörnli an der Neugasse aus. Sie hat ein neues Obdach im Stadt-Bären an der Vadianstrasse gefunden. |
| 1963, 1970, 1975 | Im Jahre 1963 wird in Sargans eine Zweigmittelschule eröffnet. Am 20. April 1970 nimmt die Kantonsschule Wattwil ihre Tätigkeit auf. In Heerbrugg wird im Jahre 1975 eine weitere Schule eröffnet. Diese neuen Schulen bedeuten eine Zäsur für die Verbindungen und besonders für die Minerva, in der die „Landbuben“ von jeher zahlreich waren |
| 23. Aug. 1968 | Protestfeuer der Kantiverbindungen auf dem Freudenberg und der Berneck wegen dem Einmarsch der Sowjetunion in die Tschechoslowakei |
| Ende 60er Jahre | Wegen schwieriger Keilzeit beenden die alkoholfreien Verbindungen SCV und Humanitas ihr aktives Dasein |
| 1. Hälfte d. ’70er | Die Minerva befindet sich auf fortwährender Wanderschaft: Man zieht vom Stadtbären ins Merkatorium, von dort in den kleinen Saal im Restaurant Brühltor, ins Hotel Ekkehard, zurück ins Brühltor, zwischenzeitlich ins Mercuriaheim an der Speicherstrasse 62, schliesslich wieder ins Hörnli, zum alten Sitzungszimmer der Minerva. Nachdem dieses in der Zwischenzeit mit Tiefkühltruhen verstopft worden ist, bleibt die Aktivitas fast drei Jahre im Klubhaus hinter dem Güterbahnhof. Dieses Zustands überdrüssig, zieht schliesslich die Göttin Minerva gemeinsam mit den Aktiven und den Alten Häusern in die Weinstube Bäumli ein |
| 1. Nov. 1975 | An der (einzigen) ausserordentlichen Althäuserversammlung im Goldenen Schäfli gründen die versammelten Minervaner die Genossenschaft Bäumli. In den darauffolgenden Monaten zeichnen 112 Minervaner Anteilscheine im Wert von je 1000 Franken. |
| 11. Sep. 1976 | Der AHV stimmt neuen Statuten zu, weil jene von 1902 verschollen sind. Ein Jahr später entdeckt man die alten wieder |
| 13. Nov. 1976 | Einweihung des Bäumli mit einem Zügelfest des Stammtisches vom Hörnli ins Bäumli |
| 1. August 1979 | Idee zur Gründung eines Minervachores. Am 6. März 1987 (!) findet die ersten Probe statt. In der Folge proben die Sänger regelmässig alle 14 Tage |
| April 1982 | Mit der ersten Reise nach Wien beginnt die traditionelle Minervareise. Seit 1989 werden je nach Reiseziel auch Damen zugelassen |
| 1984 | Ein Minervafilm wird gedreht |
| 1987 | An der Althäusertagung in Rüthi ZH wird die neue Fahne eingeweiht |
| 1991 – 1999 | Das Sommerfest ersetzt das Weihnachtskränzchen |
| 1991 | An der Althäusertagung in Frauenfeld wird der neuste Kantusbrügel vorgestellt |
| 1993 – 1999 | Die traditionelle Weindegustation findet nun im „Wy zum Turm“ statt, dies nach jahrelanger Degustation bei Herrn Ledengerber |
| 1993 – 1999 | In dieser Zeit gibt es den Maitrank bei der Kartellverbindung Industria Neocomensis in Neuenburg |
| 8. –11. April 2000 | Mit der ersten Aktivitasreise nach Prag beginnt die Tradition ihrer Frühlingsreise |
| Frühjahr 2002 | Im Kantonsschulpark wird aus Anlass des 2001 gefeierten 25-jährigen Bestehens der Genossenschaft Bäumli ein Baum gepflanzt |
| Sommer 2006 | Wirtinnenwechsel in der Weinstube zum Bäumli |
| Sept. 2006 | Die Kantonsschule feiert ihr 150 Jähriges Bestehen unter aktiver Mitwirkung der Verbindungen |
| 14. Nov. 2009 | Anstelle des Zügelfestes wurde ein Martini-Ball im Einstein Congress durchgeführt |